Ultraschall

Bei der Ultraschalltherapie werden auf der erkrankten Stelle mithilfe eines Schallkopfs mechanische Schwingungen erzeugt. Auf diese Weise soll Wärme erzeugt und das Gewebe gelockert werden. Dabei liegt der Frequenzbereich des Ultraschalls zwischen 0,8 und 3 MHz. Unterschieden wird zwischen einer Behandlung mit Dauerschall und einer Behandlung mit Impulsschall.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie umfasst verschiedene Verfahren zur Behandlung von umkehrbaren Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungssystem mithilfe der Hände.

Ziel der manuellen Therapie ist es, den normalen Bewegungsspielraum von Gelenken wiederherzustellen.

Sie beschränkt sich auf die Behandlung von Muskeln, Gelenken und Nerven. Die manuelle Therapie als eine besondere Therapieform, für die der Therapeut eine Zusatzausbildung benötigt, dient auch der Diagnostik. Kann die Ursache der Beschwerden ermittelt werden, wird die Therapie für gewöhnlich in Form einer Mobilisation fortgesetzt. Die Mobilisation bezeichnet Maßnahmen am Patienten, durch die sich alltägliche Handlungen und Bewegungsabläufe trainieren lassen, so dass Bewegungseinschränkungen behoben und Schmerzen gelindert werden.

Massage

Die klassische Massage hat verschiedene Wirkungsweisen. Dazu zählen nicht nur die lokale Steigerung der Durchblutung und das Lösen von Verklebungen der Haut und Unterhaut nach Operationen, sondern auch die Erreichung der Schmerzfreiheit und die Entspannung der Muskulatur.

Daneben gibt es noch Entspannungsmassagen, die eher auf Stressabbau und psychische Entspannung abzielen.

Schlingentischbehandlung

Die Schlingentisch-Therapie ist eine erleichterte Übungsbehandlung, bei der bestimmte Körperteile oder der gesamte Körper im Schlingentisch aufgehängt und somit entlastet werden. Die Verminderung des eigenen Körpergewichts entlastet die Gelenke, nimmt den Schmerz und ermöglicht es dem Patienten, aktive Übungen auszuführen.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine aktive und passive Form der Bewegungsbehandlung und umfasst komplexe Konzepte unter kontinuierlicher Befundkontrolle, mit denen Erkrankungen und Funktionsstörungen behandelt und die Selbstheilungskräfte des Organismus gefördert werden.

Durch sie sollen körperliche Defizite, die für Krankheiten oder Schmerzen verantwortlich sind, gezielt ausgeglichen werden. Das kann zum Beispiel bei Rückenschmerzen eine zu schwache Rückenmuskulatur sein, die die Wirbelsäule nicht mehr entlastet. Auch fehlerhafte Bewegungs- und Haltungsmuster, die man sich im Alltag angewöhnt hat, zum Beispiel beim Heben von Lasten oder beim Sitzen am Computer, können durch Krankengymnastik verbessert werden.